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Was ist ein NFT? Alles, was du über Non Fungible Token wissen musst

Vor allem in den letzten Jahren stellten sich NFTs als Anlageklasse heraus, die die Aufmerksamkeit und Interesse vieler Investoren erlangten und die Gewinne von alternativen Coins und Kryptowährungen wie Ethereum und Bitcoin in den Schatten stellten.


Dabei stürmten weltbekannte Firmen wie Facebook, Twitter, Starbucks und Nike die Welt der Non Fungible Token und integrierten NFTs auf verschiedene Arten und Weisen in ihr Business-Modell. Auch bei Celebrities, Künstlern und Influencern aller Art sind NFTs sehr beliebt.


Doch was ist eigentlich ein NFT, wie sieht die Technologie hinter der vielversprechenden Bewegung aus und warum liebäugeln sowohl kleine Investoren, als auch die mächtigsten Firmen der Welt mit NFTs? Diese und viele weitere Themen behandeln wir in diesem Artikel.


Inhaltsverzeichnis?


Was ist eigentlich ein NFT?


NFT steht für Non Fungible Token. Auf Deutsch bedeutet das soviel wie nicht austauschbarer oder nicht ersetzbarer Token. Der Name kommt daher, dass ein NFT immer genau einem Besitzer zuzuordnen ist. Die Nicht-Fungibilität ist das Hauptmerkmal, das diese Token von Kryptowährungen unterscheidet.


Ein NFT ist so ein digitaler Besitznachweis auf der Blockchain. Doch was bedeutet das genau? Kryptowährungen wie Ethereum und Bitcoin sind fungibel (austauschbar). Wenn du 5 Bitcoin in deiner Krypto-Wallet besitzt, und dir jemand einen weiteren Bitcoin zusendet, sind diese nicht mehr voneinander zu unterscheiden.


Es ist so gesehen nicht möglich, eine bestimmte Bitcoin zu versenden oder zu identifizieren – sie sind alle gleich. Das steht im starken Gegensatz zu NFTs. Ein NFT ist durch die Blockchain genau identifizierbar und damit gleichzeitig fälschungssicher. Das ist durch die Unveränderlichkeit der Blockchain gewährleistet.


NFTs garantieren deshalb die Herkunft eines beliebigen Vermögenswertes, der auf der Blockchain abgebildet ist. Auf der einen Seite bietet das den Investoren Sicherheit. Auf der anderen Seite müssen die Teilnehmer eines vertrauenswürdigen und offenen Marktes einen Vermögenswert identifizieren und zuordnen können. Das garantiert die Rückverfolgbarkeit.


Ein Gemälde von Picasso beispielsweise ist nur so wertvoll, wie wir es Picasso zuordnen können. Dieser zuverlässige Nachweis macht den Unterschied zwischen dem wahrgenommenen und dem tatsächlichen Wert des Werks aus.


Letztlich können NFTs der gleichen Art unterschiedliche Merkmale aufweisen. Ein Beispiel hierfür ist eine NFT-Kollektion wie die Cryptopunks. Diese besteht aus 10.000 Pixel-Kunstwerken, die alle der gleichen Kollektion zuzuordnen sind. Die jeweiligen NFTs weisen allerdings unterschiedliche Merkmale auf.


Beim NFT Portfolio Tracking und dem dazugehörigen erstellen von Steuer-Reports hilft dir CoinTracking.


Die Technologie hinter Non Fungible Token


Doch wie genau funktionieren NFTs eigentlich? Ein NFT, wie die meisten anderen Krypto-Assets auch, existiert als Smart-Contract auf der Blockchain. Die mit Abstand beliebteste Blockchain für NFTs ist Ethereum, doch mittlerweile verfügen auch viele andere Blockchains über ihr eigenes NFT-Ökosystem, darunter Tezos, Avalanche, Cardano, Solana und viele mehr.


Im Falle von Ethereum-NFTs handelt es sich bei der zugrunde liegenden Technologie um sogenannte ERC721-Smart-Contracts. Sie bilden den Standard für NFTs, während übliche Krypto-Token auf der Ethereum-Blockchain Smart-Contracts nach dem ERC20 Standard darstellen.

Im Deutschen bedeutet Smart-Contract intelligenter Vertrag. Einen solchen Vertrag kann man sich als Code oder Programm vorstellen, das auf der jeweiligen Blockchain existiert und unter bestimmten Bedingungen ausgeführt werden kann. Sie sind unveränderlich und tragen damit zur Fälschungssicherheit von NFTs bei.


Durch die Unveränderlichkeit der Blockchain und Smart-Contract-Technologie schaffte man einen neuartigen Vermögenswert, der in fast alle Branchen der Welt vordringen kann. Da NFTs lediglich digitale Besitznachweise darstellen, können sie eine Vielzahl von Vermögenswerten abbilden.


Mittlerweile gibt es bereits viele Weiterentwicklungen von NFTs. Darunter fallen auch sogenannte Soulbound Token. Das sind nicht-transferierbare Token, die die Identität einer Person mithilfe der Blockchain-Technologie darstellen. So kann der Lebenslauf oder sonstige Errungenschaften einer Person oder eines Unternehmens auf der Blockchain abgebildet sein.


Die Verwendungszwecke von NFTs


Da ein NFT jeden Vermögenswert auf der Blockchain abbilden kann, finden sich die verschiedensten Verwendungszwecke für die Nicht-Fungiblen-Token. Nicht zuletzt deshalb haben sie das Potenzial, eine Großzahl an Industrien aufzubrechen und zu revolutionieren.

Vor allem im letzten Jahr nahmen wir den Einfluss von NFTs auf der wirtschaftlichen und kulturellen Ebene wahr. Sie etablierten sich innerhalb kürzester Zeit als Anlageklasse, die nicht nur aufgrund attraktiver Gewinnzuwächse für viele Anleger, Firmen und Künstler von Interesse sind.


Während Kryptowährungen wie Ethereum und Bitcoin zum Kauf von Dienstleistungen und Waren geeignet sind, ist das für NFTs weniger der Fall. Als digitale Vermögenswerte finden sie derzeit vor allem Verwendung in den folgenden Bereichen:

  • Gaming

  • DeFi

  • Virtuelle Landstücke

  • Digitale Kunst

  • Communities und Marketing

  • Tickets

  • Digitale Identitäten

  • Musik

  • Lizenzrechte

Da die Blockchain eine Technologie darstellt, die einen kulturellen und wirtschaftlichen Wandel in der Größenordnung des Internets bewirkt, werden sich viele neuartige und bisher undenkbare Anwendungsfälle für Non Fungible Token ergeben. Amazon begann schließlich auch als einfacher Bücherladen, stimmt’s?


NFT herstellen? So geht es!


Das Erstellen eines NFTs nennt sich Minting (vom Englischen: (to) mint). Das bedeutet soviel wie prägen und bezieht sich auf den Prägungsprozess einer Münze. Ein NFT wird durch Minting auf der Blockchain ins Leben gerufen und kann danach nicht mehr gelöscht werden.


Jeder, der Zugang zum Internet hat und eine Krypto-Wallet mit Guthaben für die Transaktionen besitzt, kann auch ein NFT herstellen. Das Wunderbare an der Blockchain-Technologie ist, dass sie für jeden auf der Welt zugänglich ist.


Und davon profitieren nicht nur Anleger, sondern auch Künstler jeglicher Art. Du kannst dein NFT ganz einfach über Marktplätze wie Opensea erstellen. Dazu brauchst du lediglich eine Wallet wie Metamask und einen Opensea Account.


Mit deiner Krypto-Wallet erstellst du deinen Account bei Opensea. Im Hauptmenü der Seite wirst du durch den “Create”-Button direkt zum Erstellen von NFTs geleitet. Hier kannst du deine eigene Kunst als NFT hochladen und weiter personalisieren. Wenn du damit zufrieden bist, drückst du auf “Create”.


Herzlichen Glückwunsch: Mit dem Bestätigen der Transaktion hast du dein NFT auf der Blockchain erstellt. Das Herstellen eines NFTs ist nicht nur über Opensea, sondern auch über andere NFT-Marktplätze möglich. Bei allen Börsen ist es üblich, sich direkt über deine Krypto-Wallet anzumelden.


Achtung: Beim Erstellen von NFTs ist zu beachten, dass der Kauf und Verkauf der Steuerpflicht unterliegt. Als Künstler, der seine eigenen NFTs auf den Markt bringen möchte, kann es möglich sein, dass du Umsatzsteuer abführen oder deine Gewinne als Einkommen versteuern musst.


Hier hilft CoinTracking. Mit CoinTracking dauert der vollständige Steuer-Report nur wenige Minuten. Durch automatischen Import von über 110 Börsen, mehr als 200 Blockchains und 9 Krypto-Wallets.


Für alles Weitere gibt es den CoinTracking Full Service. Dort beraten dich qualifizierte Steuerberater persönlich und bieten dir professionelle Hilfe bei dem Verfassen von vollständigen und korrekten Steuer-Reports für dein Krypto- oder NFT-Portfolio.


NFTs und die Umwelt: Sind NFTs umweltfreundlich?


Einer der größten Kritikpunkte an Non Fungible Token ist, dass sie scheinbar unverantwortliche Mengen an Energie verbrauchen. Das ist, vor allem in der aktuellen Zeit, ein sensibles Thema. Das Erstellen, kaufen und verkaufen von NFTs würde mehr Energie als so manche Länder benötigen.


Hier ist eine genaue Differenz zu treffen. Blockchains verbrauchen Energie,

doch die Höhe dieses Verbrauchs ist unabhängig von den Aktivitäten, die auf der Blockchain durchgeführt werden. Egal ob Rush-Hour oder nicht, eine Blockchain verbraucht immer gleich viel Energie.


Darüber hinaus verbraucht nicht jede Blockchain große Mengen an Energie und Umweltfreundlichkeit ist für die meisten Projekte ein wichtiges Kriterium. Vor allem alte, auf Proof-of-Work basierende Blockchains wie Bitcoin benötigen sind Energiefresser, bieten im Gegenzug aber gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit.


Auch Ethereum startete als Proof-of-Work-Blockchain. Mit dem letzten Update, das sich The Merge nannte und im November 2022 erfolgte, wurde das Netzwerk allerdings in ein Proof-of-Stake Netzwerk umgewandelt.


Von nun an wird die Blockchain nicht mehr durch Rechenkraft von Grafikkarten oder ASIC-Geräten aufrechterhalten, sondern durch einen Stake, den jeder Benutzer anlegen kann. Dazu muss dieser einen Teil seiner Token in einem Smart-Contract anlegen (staken). Durch den Wechsel von Proof-of-Stake zu Proof-of-Work verringerte sich der Energieverbrauch der Blockchain um mehr als 97 Prozent.


Somit zählt Ethereum zu den umweltfreundlichsten Blockchains. Mittlerweile gibt es kaum noch Blockchains, die auf Proof-of-Work basieren. Die meisten Blockchains funktionieren heutzutage, wie Ethereum, durch Proof-of-Stake und verbrauchen in der Regel genauso wenig oder sogar noch weniger Energie als Ethereum.


Die beliebtesten NFT-Marktplätze


Der Marktführer unter den NFT-Börsen ist Opensea. Der Marktplatz wurde im Jahre 2017 in New York gegründet und etablierte sich als ältester Marktplatz seitdem an der Spitze der NFT-Börsen. Im August 2021 verzeichnete die Börse ein Rekordvolumen von über 3,5 Milliarden US-Dollar.


Doch die Konkurrenz schläft nicht, und vor allem in der letzten Zeit erblickten einige vielversprechende Konkurrenten das Licht der Welt. Dabei funktionieren nicht alle Börsen nach dem gleichen Prinzip.


So versuchen die verschiedenen Börsen ein unterschiedliches Zielpublikum anzusprechen. Es gibt klassische Marktplätze, die dem Prinzip von einem Marktplatz wie Ebay oder Etsy folgen. Unter diesen gibt es Marktplätze, die sich auf alternative Chains abseits von Ethereum konzentrieren. Darunter zählen:

Weiter gibt es Marktplätze, die einer klassischen Exchange wie Uniswap oder Coinbase ähneln sollen. Sie funktionieren durch alternative Preisbildungsmodelle wie einem automatischen Marktmacher und sprechen vor allem professionelle Trader an. Vorreiter ist hier die Börse Sudoswap.


Zuletzt gibt es Aggregatoren. Diese sammeln die Listings aller Börsen und erlauben den Nutzern zusätzliche Möglichkeiten wie das Kaufen vieler NFTs in einer Transaktion oder vergünstigte Gasgebühren. Zu den beliebtesten Aggregatoren zählen:

Für einen detaillierten Überblick über die besten NFT-Marktplätze, besuche unseren Blog-Artikel: Die beliebtesten NFT-Marktplätze 2023. Ein großes Problem dieser jungen Marktplätze ist, dass sie keinerlei Tools oder Hilfestellung in Sachen NFT-Portfolio-Tracking und NFT-Steuer-Reporting bieten. Als sei der Umgang mit neuartigen Technologien und verschiedenen Blockchains nicht genug, lassen sie in diesen Bereichen stark zu wünschen übrig.


NFT-Portfolio-Tracking leicht gemacht


Auch wenn, oder gerade weil NFTs ein riesiges wirtschaftliches und kulturelles Potenzial bieten, werden sie von einem Großteil der Benutzer als Kapitalanlage verwendet. Aus diesem Grund suchen Nutzer, die in NFTs investieren, oft verzweifelt nach Portfolio-Tracking und Steuer-Tools.


Denn die Technologie der Non Fungible Token ist sehr jung und unausgegoren. Bei den meisten Krypto-Wallets ist es derzeit nicht möglich, einen Überblick über deine NFTs, geschweige denn deiner Performance und Trades zu bekommen. Auch bei den bekanntesten Börsen sieht es nicht anders aus.


Viele Features wie Portfolio-Tracking, das Aufzeichnen von Trades, Steuer-Tools oder das Verfassen von Steuer-Reports werden bei den bekanntesten Börsen und Wallets komplett außen vor gelassen.


Umso wichtiger ist es, dass CoinTracking eine allumfassende Lösung für dein NFT Portfolio anbietet. Vom Tracking bis zum vollständigen Steuer-Report dauert es durch die App von CoinTracking nur wenige Minuten. CoinTracking unterstützt den automatischen Import von über 110 Börsen, mehr als 200 Blockchains und 9 Krypto-Wallets.


Der Marktführer in Sachen Krypto-Portfolio- und Steuer-Tools existiert seit 2013. Egal ob du mit Kryptowährungen oder NFTs handelst, Yield-Farming betreibst oder als Liquiditätsanbieter in der Welt der dezentralen Finanzen unterwegs bist – CoinTracking errechnet und visualisiert dir deine realisierten und unrealisierten Gewinne und hilft dir beim erfolgreichen Tracken deines Portfolios.


Erfahre, wie du deine NFT-Trades in CoinTracking importierst:


NFTs und Steuern mit CoinTracking


Bereits oben erwähnten wir, dass für das Erstellen und dem darauffolgenden Verkauf von NFTs Steuer anfallen. Leider ist das nicht der einzige Fall, in dem du einen Teil deiner Gewinne abführen musst.


In diesem Artikel findest du genauere Informationen zur Besteuerung in von NFTs in Österreich und hier findest du relevante Informationen zur Besteuerung von NFTs in Deutschland. Grundsätzlich gilt jedoch:


  • Gewinne aus NFTs gelten in der Regel als Einkünfte aus Spekulationsgeschäften, wenn die Haltedauer weniger als ein Jahr beträgt. Darauf fällt Einkommenssteuer an.

  • Kaufst du dein NFT mit einer Kryptowährung, und nahm diese Kryptowährung seit deinem Einkauf an Wert zu, fällt auf den Gewinn Kapitalertragsteuer in Höhe von 27,5 % an.

  • Wenn NFTs innerhalb eines geschäftlichen Gewerbebetriebes oder aus künstlerischer Tätigkeit verkauft werden, fällt gegebenenfalls Umsatzsteuer an. Die Identifikation der Kunden ist dabei allerdings beinahe unmöglich, was weitere Fragen aufwirft.

  • Gewinne und Verluste aus dem Handel mit NFTs können mit Gewinnen und Verlusten aus dem Handel mit Kryptowährungen gegengerechnet werden.

  • NFT-Airdrops kann man in unentgeltliche und entgeltliche Airdrops unterteilen. Entgeltliche Airdrops erhälst du als Gegenleistung, sie sind beim Zuflusszeitpunkt steuerpflichtig. Unentgeltliche Airdrops erhältst du ohne das Aufbringen einer Leistung. Diese werden in der Regel nicht beim Zufluss, aber beim Verkauf steuerpflichtig.

Der Handel mit NFTs stellt einen jungen Wirtschaftszweig dar und deshalb fehlen bislang jegliche verbindliche steuerrechtliche Regelungen. Da NFTs und Steuern ein umfangreiches und komplexes Thema darstellen, ist eine Überprüfung jedes individuellen Falles oft unabdingbar.


Wenn du das nicht alles selbst in die Hand nehmen möchtest, bietet CoinTracking dir den Full Service an. Hier beraten dich Top-Experten und qualifizierte Steuerberater, indem sie dir professionelle Unterstützung bei dem Verfassen von vollständigen und korrekten Steuer-Reports für dein Krypto- oder NFT-Portfolio bieten.


Für weitere Informationen besuche die offizielle Webseite oder folge uns auf Social Media:


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Haftungsausschluss: Alle oben bereitgestellten Informationen dienen nur zu Informationszwecken und sollten nicht als professionelle Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung angesehen werden. Sie sollten Ihre eigene Recherche durchführen oder sich bei der Anlage an einen professionellen Finanzberater wenden.