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Binnoex / Binnostake erklärt Staking

Dies ist ein Gastbeitrag der Firma binnoex. Das Unternehmen aus Bayern betreibt unter anderem eine Staking-Plattform namens BINNOSTAKE und erklärt euch in diesem Artikel die Grundlagen des Stakings und was dabei alles zu beachten ist.


Was ist Staking überhaupt und wie funktioniert es?


Wenn man den Begriff Staking erklären möchte, muss man erst einmal verstehen was der Unterschied zwischen Proof-of-Work und Proof-of-Stake ist.

Das Proof-of-Work Verfahren, welches durch den Bitcoin bekannt wurde, zielt darauf ab, die notwendige Netzwerkstabilität in Form von Rechenleistung und Energie bereit zu stellen (Mining). Vergütet wird der Miner hierbei in Form von neugeschaffenen Bitcoins.

Je mehr Rechenleistung zur Verfügung gestellt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit mit mehr Ertrag belohnt zu werden.

Durch die steigende Komplexität der Rechenaufgaben die hierbei gelöst werden müssen, steigt aber auch der Aufwand, den man betreiben muss um ertragreich zu minen. Dies macht es vielen Privatpersonen nicht mehr möglich an diesem Verfahren gewinnbringend teilzunehmen.


2011 wurde erstmals in einem Forum das Proof-of-Stake Verfahren angestoßen und als energieeffiziente Alternative zu PoW diskutiert.

Der Grundgedanke hinter Proof-of-Stake ist, dass an Stelle von Mineren, Wallets die Coins halten, für die Netzwerkstabilität zuständig sind und dafür einen Reward erhalten.


Es dauerte nicht lange, bis man merkte, dass das klassische PoS einige Schwächen besitzt und finanziell starke Teilnehmer eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, um für die Validierung eines neuen Blocks ausgewählt zu werden. Auch muss das Wallet auf dem die Coins liegen immer online sein, sodass ein Nutzer seinen Computer niemals ausschalten dürfte um stetig an diesem Prozess teilzuhaben. Durch diese Einflüsse wuchs das System über die Zeit aus den Kinderschuhen heraus und es entstanden neue Varianten des PoS-Verfahrens.


Die mittlerweile weitverbreitetste Variante nennt sich Delegated Proof-of-Stake (D-PoS) und verfolgt das Prinzip einer demokratischen Abstimmung. Durch das bündeln und „einfrieren“ einer bestimmten Coinanzahl und einer komplexen Serverstruktur, ist es hierbei möglich Knotenpunkte (Nodes) in den Netzwerken zu bilden und als Validator (Knotenbetreiber) aufzutreten. Validatoren agieren in PoS wie Miner in PoW und erhalten für das Anfügen neuer Blöcke und die Bestätigung von Transaktionen eine Provision.


Jeder Netzwerkteilnehmer der nicht als Knotenbetreiber agiert, besitzt Stimmrechte in Form seiner Coins, welche er auf seinem Wallet hält.

Mit diesen kann man für einen vertrauenswürdigen Validator abstimmen. Je mehr Coins man hält, desto mehr Stimmen besitzt man. Man delegiert also seine Coins an einen Knotenbetreiber und erhält für dessen Netzwerkarbeit anteilig einen Reward. Wenn sich ein Validator nicht an die Regeln, wie Uptime oder ähnliches hält, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieser nicht mehr gewählt wird. Das macht D-PoS zu einem sehr vertrauenswürdigen Mechanismus.


Durch dieses Verfahren kann man ohne größeren Aufwand einen eigenen Cashflow aufbauen. Während des Stakings verlassen die Coins des jeweiligen Besitzers zu keiner Zeit das persönliche Wallet, sondern werden lediglich im Netzwerk „eingefroren“. Der Validator hat ebenfalls niemals Zugriff auf den Coinbestand der Delegierenden.

Wir von BINNOSTAKE betreiben selbst einige D-PoS Nodes. Auf unserer Website www.binnostake.com stellen wir für die verschiedenen Netzwerke eine jeweilige Schritt-für-Schritt Anleitungen zur Verfügung, um unseren Stakern den Prozess der Delegation so einfach wie möglich zu gestalten.


Die gängigsten Krypto-Börsen bieten ihren Kunden mittlerweile ebenfalls die Möglichkeit des Stakings an. Wir verfolgend aber den alt bewährten Leitsatz >>not your keys, not your crypto<< Weswegen wir der Auffassung sind, dass jeder Nutzer selbst über seinen Währungen verfügen und bestimmen sollte. Für welche Variante sich man sich letztendlich entscheidet, ist aber natürlich jedem Nutzer selbst überlassen.


Warum lohnt es sich zu staken?


Die Volatilität des Kryptomarktes schreckt viele Anleger noch immer ab. Staking ist unserer Ansicht nach eine Anlagemöglichkeit mit der man potenzielle Verluste durch stetige Einnahmen ausgleichen kann. Denn egal ob man sich im Zyklus eines Bullen- oder Bärenmarkt befindet, erhält man durch eine Delegation in den verschiedenen Netzwerken weiterhin Rewards. Dadurch schafft man einen stetigen Cashflow für sein Portfolio.


Ein weiterer positiver Aspekt des Stakings ist der Zinseszins-Effekt. Die Ausschüttungen der Rewards in den verschiedenen Netzwerken variieren. Einige Systeme schütten fortlaufend, täglich oder wöchentlich ihre Rewards aus, was ganz von den verschiedenen Blockchains, selten aber auch von den Validatoren abhängig ist.

Diese Rewards können immer wieder dem eigenen Stake hinzugefügt werden, sodass sich die eingesetzte Menge erhöht und dadurch auch der Ertrag den man erhält.


Neben dem finanziellen Aspekt, hat das Staking aber noch eine weitere positive Eigenschaft. Die Sicherung des Netzwerks. Bis man sich als Anleger für die richtige Kryptowährung entschieden hat, vergehen gut und gerne einige Stunden an Recherche. Nachdem man ein Projekt gefunden hat, welches überzeugen konnte und dies unterstützen möchte, kann durch die Einbindung der Coins das Netzwerk gesichert werden. Aber nicht nur die Stabilität des Netzwerks wird dadurch angeregt, auch hat ein hohes Staking-Volumen Auswirkungen auf den Preis. Denn umso mehr Coins sich im Staking befinden, desto weniger sind am freien Markt verfügbar, wodurch eine gewisse Preisstabilität herbeigeführt werden kann.


Worauf gilt es zu achten?


Wie bei jeder Investition, gilt auch bei der Anlageklasse Staking die goldene Regel >>do your own research<< Um euch bei eurer Suche eine Unterstützung zu bieten, haben wir einige Fragen aufgelistet, die ihr bei der Recherche auf jeden Fall beantwortet bekommen solltet:

  • Wer steckt hinter dem Projekt, Gründerteam?

  • Wie hoch ist der APY des Netzwerks?

  • Verfolgt das Projekt ambitionierte und zukunftsorientierte Ziele?

  • Wie hoch ist die Unbonding Dauer meiner Coins?

  • Gibt es ein Slashing?

Solltet ihr ein Projekt gefunden haben, dass euch überzeugt und anspricht, steht ihr noch vor der Wahl des richtigen Validators. Hierbei gibt es ebenfalls Punkte, die bei der Auswahl beachtet werden müssen:

  • Wer steckt hinter dem Projekt, Team?

  • Wie ist die Uptime der Node?

  • Gibt es einen Ansprechpartner oder Support?

  • Wie hoch sind die Gebühren der Betreiber

  • Besitzen die Betreiber eine stabile Serverstruktur?

  • Ist ein Monitoring („Alarmsystem“) für eventuelle Ausfälle vorhanden?

Eine umfangreiche Recherche über die verschiedenen Netzwerke und damit verbundenen Validatoren ist außerordentlich wichtig. Auf www.binnostake.com findet ihr eine selektierte Auswahl unterschiedlichster Blockchainsysteme, bei denen es die Möglichkeit des Stakings gibt. Einige befassen sich mit künstlicher Intelligenz, andere mit digitaler Landregistration. Für welche Option man sich letztendlich entscheidet, unterliegt natürlich auch der persönlichen Interessen.


Wie werden Staking Einnahmen steuerlich erfasst?


Erträgen aus dem Staking werden als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG angesehen. Ist die Freigrenze von 256 Euro im Kalenderjahr überschritten (§ 22 Nr. 3 Satz 2 EStG), sind die Erträge mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern.


Die steuerfreie Veräußerung der zum Staking genutzten Kryptowährung ist erst nach Ablauf von 10 Jahren nach Anschaffung der Kryptowährung möglich.


Zusammenfassung


Egal ob man sich für Trading, Staking, Yield-Farming oder eine andere Investmentmöglichkeit entscheidet, ist es grundlegend wichtig, sich vorab über die jeweiligen Projekte zu informieren und den Überblick zu behalten. Gerade beim Thema Versteuerung seiner Gewinne. Weswegen wir zusammen mit CoinTracking zukünftig die Möglichkeit bieten möchten auch hierzu die passende Lösung für unsere Kunden anzubieten.


Haftungsausschluss: Alle oben bereitgestellten Informationen dienen nur zu Informationszwecken und sollten nicht als professionelle Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung angesehen werden. Sie sollten Ihre eigene Recherche durchführen oder sich bei der Anlage an einen professionellen Finanzberater wenden.