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Anleitung: So trägst Du Gewinne aus Crypto-Assets in die Steuererklärung ein

Verfasst von Sandra Lengauer L.L.M., Heller Consult Steuer- und Unternehmensberatung


Die Steuererklärung – der Schreck jeden Unternehmers. Das muss nicht sein. Gute Planung, eine ordentliche Buchhaltung (und vorallem ein guter Steuerberater!) vermeidet Überraschungen.


Im Artikel „Legal durch den Steuerdschungel“ haben wir bereits geklärt, dass es keine eigene Steuererklärung nur für Crypto-Assets gibt. Gewinne, die durch Kryptowährungen erzielt wurden, müssen aber in der Steuererklärung angegeben werden.


Gibt es Freigrenzen?


Ja, Für steuerpflichtige Spekulationseinkünfte gibt es eine Freigrenze von € 440,00 pro Kalenderjahr.


Für die Einkünfte aus Kapitalvermögen gibt es eine Freigrenze von € 22,00 pro Kalenderjahr. Diese muss man nicht in die Steuererklärung aufnehmen.


Für Privatanleger: Wo müssen Gewinne aus Kryptowährungen eingetragen werden?


Hast Du bisher nur eine Arbeitnehmerveranlagung gemacht, ist diese auf eine Einkommenssteuererklärung umzustellen und der Ertrag aus Crypto-Assets unter Spekulationsgewinne aufzunehmen.


Die Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit werden dann zusammen mit den Einkünften aus Spekulationsgeschäften/ Einkünften aus Kapitalvermögen eingereicht.


Von der Arbeitnehmerveranlagung zur Einkommensteuererklärung: so geht‘s im Finanzonline


Im ersten Schritt ist im Finanzonline ein Erklärungswechsel durchzuführen.


Im nächsten Schritt gibst Du Deine Steuernummer ein und den Punkt „Wechsel zur Einkommensteuererklärung bzw. Änderung der Tätigkeit“

„Sonstige Einkünfte“ sind auszuwählen und bei Art: „Einkünfte aus privaten Grundstücksveräußerungen und Spekulationsgewinnen (§ 29 Z 2 EStG).


Im Feld „Genaue Bezeichnung ist“ eine Beschreibung der Tätigkeit einzutragen (z.B.: Einkünfte aus Spekulationsgeschäften mit Crypto-Assets). Auch der Beginn der Tätigkeit einzugeben.



Der Ort der Berufsausübung ist grundsätzlich der Wohnsitz. Der Bilanzstichtag ist mit „3112JJJJ“ zu erfassen.


Der voraussichtliche Gewinn im Eröffnungsjahr ist der errechnete steuerpflichtige Gewinn aus der Veräußerung von Crypto-Assets. (in einer Summe einzutragen).


Eine Schätzung ist ebenso für das Folgejahr einzutragen. (sollten keine Einkünfte im Folgejahr erwartet werden, ist eine „Null“ einzutragen).


Die restlichen Felder sind keine Pflichtfelder und können leer gelassen werden. Prüfen und Einbringen – somit ist der Erklärungswechsel durchgeführt.



Super, fast geschafft – so schwer war das doch nicht oder? Nach dem Erklärungswechsel steht das Einkommensteuererklärungsformular im FinanzOnline nun zur Verfügung – hier müssen die steuerpflichtigen Gewinne aus der Veräußerung bzw. Tausch von Crypto-Assets unter Außerbetriebliche Einkünfte à Sonstige Einkünfte à Einkünfte aus Spekulationsgeschäften (KZ 801) eingetragen werden.


Wichtiger Hinweis


Dokumentation (mit Tools wie Cointracking) ist das A und O. Zeichne Deine Crypto-Transaktionen regelmäßig auf. Tust Du das nicht, kann das Finanzamt Deine Einkünfte schätzen. Bedenke: Die Verjährungsfrist für Finanzvergehen beträgt 5 Jahre - im Verdachtsfall bei Steuerhinterziehung kann sogar 10 Jahre rückwirkend ermittelt werden.


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Heller Consult ist spezialisiert auf die steuerliche und wirtschaftliche Optimierung von Crypto-Geschäften und bietet speziell für Miner, Trader, Verkäufer oder Holder von Kryptowährungen ein kostenloses Erst-Beratungsgespräch an. Siehe auch unter Cointracking Full-Service Österreich.


Haftungsausschluss: Alle oben bereitgestellten Informationen dienen nur zu Informationszwecken und ersetzen keine professionelle Beratung durch einen Steuerberater. Viele Szenarien sind individuell zu betrachten und erfordern die Expertise eines Steuerberaters.